Leben im Smart Home – die ersten Monate

Die ersten Monate im Smart Home liegen hinter uns, es ist also Zeit für den ersten Rückblick aus Sicht der Hausherrin. D.h. wer sich auf technische Details freut, den muss ich leider enttäuschen 😄

1) Licht

Zuallererst: Ja, wir hatten Licht, als wir eingezogen sind 😉. Zu Beginn aber natürlich ohne intelligente Steuerung, d.h. ein Schalter hat ein Licht gesteuert. Inzwischen sieht das etwas anders aus, denn gerade für den Wohn-und Essbereich machen Lichtszenen wirklich Sinn. Welche Lampe brauche ich zum fernsehen (oder vielmehr welche Lampe stört mich), früh morgens möchte ich in der Küche eine andere Helligkeit als abends zum kochen. Auch ist es wirklich toll, dass nachts die Lichter auf dem Weg und im Bad automatisch und gedimmt angehen.

 

2) Steuerung Rollläden

Auch hier gilt: zum Einzug war es möglich, die Rollläden hoch- und runterzufahren. Inzwischen geht das automatisch, angelehnt an die „Dämmerungszeiten“, d.h. wir müssen nicht immer wieder die Zeiten anpassen, das geht automatisch. Zukünftig ist dann auch wichtig, dass das Rollo an der Terrassentür nicht schließt, wenn die Tür offen steht, etc.

 

3) Steuerung Lüftungsanlage

Die Steuerung der Lüftungsanlage via Smart Home ist einfach super praktisch. Man kann so z.B. in einer „Duscheinstellung“ die Lüftung an das Licht koppeln, oder einfach spontan beim kochen manuell hoch schalten.

Screenshot der Loxone App auf dem Haus-Tablet

4) Heizung

Loxone steuert automatisch die Heizung so, dass die von uns vorgegebenen Temperaturen erreicht werden. Funktioniert problemlos und man vergisst nie, die Heizung abzustellen 😉

 

5) Haustür

Wenn die Klingel betätigt wird, informiert uns das Smart-Home-System, auch wenn wir nicht zu Hause sind, per E-Mail. Das ist einfach super praktisch und niemand kann mehr behaupten, er wäre schon 10 Mal da gewesen, hätte aber niemanden angetroffen 😆

 

6) Alarmfunktion

Wir greifen bei der Alarmanlage auf einige Funktionen des Smart Home: die Rollläden fahren hoch, alle Lichter im Haus gehen an und blinken, die (Haustür-)Glocke geht in den Alarmmodus, etc.

 

Fazit:

Mein Fazit fällt nach 3 Monaten im Smart Home definitiv positiv aus! Natürlich gab und gibt es immer Mal skurille Situationen wie z.B. die Rollläden schließen und man steht gerade am Herd. Das Licht geht jedoch nicht an, weil der Präsenzmelder denkt, es wäre noch hell genug. Kochen im Dunkeln klappt nicht so gut ( und das der Mann anstatt das Licht anzumachen, den Laptop holt um die Programmierung zu ändern, hilft dann auch nicht 😂).

Aber im Großen und Ganzen bringt die intelligente Haussteuerung wirklich viele Vorteile mit sich!

8 Kommentare


  1. Well done Benni! Der LAF (Lena Acceptance Factor) ist also gesichert, sehr gut. Dann hoffe ich mal, dass in Zukunft noch ein paar smarte Szenarien dazukommen. Mit Loxone ist ja noch so Einiges möglich. Freue mich schon auf einen regen Erfahrungsaustausch 🙂

    Grüße von nebenan
    Jörg

    Antworten

    1. Hi Jörg,

      dankeschön 😉 – Ja, es werden noch einige Features folgen. Beispielsweise der smarte Briefkasten! 🙂 – Ich werde noch ausführlich darüber berichten. 😉

      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

  2. Das liest sich zunächst wirklich alles sehr positiv… Aber ist es diese „Mehrleistung“ auch wert? Ich meine natürlich ist das subjektiv und ein Wert nicht wirklich so greifbar… Aber wäre wieder ein Smart Home gewählt worden oder lieber z.B ein Urlaub für das Geld?

    Antworten

    1. Hi, klar das Thema Smart Home ist immer ein sehr individuelles. Vom Budget angefangen, bis hin zu den verschiedenen Systemen oder Ausbaustufen. Eigentlich ist das ähnlich wie beim Auto. So manch einem ist das Xenon-Licht mit adaptivem Kurvenlicht unglaublich wichtig und bietet auch einen sicherheitstechnischen Vorteil. Ob es das Geld wert ist muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
      Bisher bereue ich die Entscheidung nicht und würde wieder ein Smart Home bauen. Wenn ich mir beispielsweise nur eine professionelle Alarmanlage zulegen möchte, bin ich schon bei einer ähnlichen Investitionssumme. Die Alarmanlage ist aber bei den meisten Smart Home Systemen sozusagen mit dabei.
      Weitere Argumente und Infos sind hier zu finden: http://baublog.benjaminhanke.de/technik/cleveres-zuhause-aber-welches-system/
      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

  3. Klingt super spannend! Gerade Dinge wie der smarte Briefkasten finde ich super 🙂
    Scheint als wäre Loxone momentan ordentlich auf dem Vormarsch. Liest man ja wirklich immer mehr und etabliert sich ganz schön flott im Markt.

    Antworten

    1. Hi Matthias,

      ja absolut, Loxone ist in vielen Dingen doch sehr innovativ unterwegs im Vergleich zu anderen Herstellern.
      Zum smarten Briefkasten liefere ich noch ein paar Details in den kommenden Tagen nach 🙂

      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

  4. Servus!
    Wir werden uns dieses Jahr ein Haus bauen.
    Ich habe schon mal das Loxone Tree Angebot von meinem Elektriker auf dem Tisch.
    Lichtsteuerung, PIR, Rauchmelder, Tür/Fensterkontakte, Beschattungssteuerung über Wetterstation, Musicserver, Türsprechanlage mit NFC usw.

    Da kommt schon was zusammen. Da bin ich schon bei rund 16000,-

    Kannst du mir was empfehlen – was ist zu Beginn sinnvoll. Was könnte ich weglassen um den WAF zu steigern?

    Danke

    Antworten

    1. Hi Andi,
      Tree gab es bei mir leider damals noch nicht. Ist nicht wirklich schlimm, ich habe halt jetzt wesentlich mehr „Kabelsalat“ im Haus. Die Tree Produkte sind allerdings auch etwas teuer und meines Erachtens nach auch sehr proprietär. Das finde ich bei Tree nicht so toll. Für den Elektriker ist es allerdings einfacher und schneller. 😉 – Nun aber zu deiner Fragestellung.
      Du kannst dir die einzelnen Punkte mal in „wichtig“ und „nicht so wichtig“ kategorisieren. Danach kannst du mit dem Elektriker besprechen, ob er vielleicht die Kabel schon an Ort und Stelle unterbringen kann und du somit später die Möglichkeit hast, dein Smart Home bei Bedarf aufzurüsten. Am Rande: So eine Kabelvorbereitung geht natürlich bei Holzständerbauweise etwas einfacher, als bei Steinhäusern.
      Beispiele für klassische Nachrüstung wären: Wetterstation (muss man nicht unbedingt haben, die Geodaten reichen erst mal für eine gute Beschattung), Türsprechanlage (hier wäre eine einfache Klingel auch zunächst möglich, um später aufzurüsten), Musicserver (ist das wirklich notwendig? Haben wir uns auch gespart, sogar die Verkabelung. Es gibt tolle Systeme zum Nachrüsten über WLan, und WLan hat man in der Regel sowieso), …
      Wo man nicht sparen sollte, da es später schwierig wird nachzurüsten, wären bspw. die Tür- und Fensterkontakte, die Präsenzmelder (hier ist allerdings die Frage, ob man überall welche benötigt, meiner Meinung nach nicht!). Natürlich sind auch elektrische Rollläden Pflichtprogramm, da wäre das Nachrüsten sehr schwierig. Rauchmelder sollte man ebenfalls nicht weglassen, hier ist es nur eine Philosophie-Frage, ob man sie verkabeln möchte oder per Funk. Ich bin eher der Kabelfreund, aber das Angebot an Funkrauchmeldern ist wesentlich größer.
      Hilft dir das schon mal weiter? 🙂
      Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg bei der Planung,
      Benni

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.