Außenanlage – ein Fotoprotokoll

Die Außenanlage in Eigenleistung ist unser Projekt für 2017!

Der Plan hierfür entstand mehr oder weniger aus der Not heraus: wir haben keinen Gartengestalter gefunden, der unsere Außenanlage machen wollte. Über die Gründe können wir nur Vermutungen anstellen…. Besichtigungen wurden von allen durchgeführt, Angebote bekamen wir schon nicht mehr von allen. Und die Firma, für die wir uns letztendlich entschieden haben, hat sich dann einfach nicht mehr gemeldet.

Das erklärt auch die Beitragsflaute auf unserem Blog: wir sind gut beschäftigt 😉

Aber heute wollen wir euch einen kleinen Einblick in Bildern geben:

Unser Erdarbeitsunternehmen hat uns 170 Tonnen Erdaushub aus der Rohbauphase überlassen für den wir jedoch keine Verwendung hatten.Mitte Juni musste der dekorative Dreckberg aus dem zukünftigen Garten weichen:

Danach wurden Randsteine für die zukünftige Terasse gesetzt.

Erde verteilen und Terasse aufschottern folgten als nächstes:

 

(Über die Bewässerung wird Benni bestimmt nochmal im Detail bloggen)

Der Rasen wurde gesät und wir haben die Terassenplatten verlegt.

 

Hinter dem Haus sieht es schon fast fertig aus 😍

Und jetzt geht es vor dem Haus weiter!

 

 

28 Kommentare


  1. Mensch endlich mal ein aktiver Baublog. Alle anderen Blogs die ich gesehen habe sind von 2015 und älter. Ich baue mit meiner Gefährtin auch bald ein Haus und da ist so ein Blog für ein paar Infos genau richtig! Bisher alles super erklärt und ein toller Blog. Werde in Zukunft öfter einmal hier vorbeischauen! :))

    Antworten

    1. Hi Florian, ja sehr gerne, dafür machen wir das ja. Es ändern sich halt doch recht schnell moderne Designansprüche und vor allem auch die Technik.
      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

  2. Hallo Benni,
    ersteinmal großes Lob für einen tollen Blog. Die Terassenplatten haben es mir angetan. Könntest du mir bitte sagen um welche es sich handelt? Hast du die selber verlegt und wenn ja bekommt das jeder hin? Bist du mit der Wahl der Platten immer noch zufrieden?
    Viele Grüße,
    Simon

    Antworten

    1. Hi Simon,
      danke für das Lob 🙂
      Bei den Terassenplatten handelt es sich um sogenannte „Feinsteinzeug“-Platten mit dem Namen „cersanit Bodenfliese Slate grey“. Der Hersteller heißt „Meissen Keramik“
      Im Katalog der Firma Meissen Keramik findet man die möglichen Formate und Details auf der Seite 162: https://www.meissen-keramik.de/fileadmin/user_upload/Downloads/151116_MK_Cersanit_Katalog.pdf

      Die Platten habe ich selbst auf ein sattes Splittbett verlegt. Für ein einfacheres verlegen und hoffentlich längeren Halt, habe ich „Kieslager / Kiesbettlager / Splittbettlager“ der Marke Sanpro verwendet: https://www.sanpro.de/kiesbettlager-kieslager-splittbettlager
      Die Lager sorgen für einen gleichmäßigen Abstand beim Verlegen und danach sollte der Abstand erhalten bleiben. Damit verlief das Verlegen ganz gut, bisher sind wir sehr zufrieden mit den Platten! 🙂

      Die Platten habe ich übrigens beim Baumarkt um die Ecke bekommen (hela – globus baumarkt).

      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

      1. Super, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Die Platten gefallen mir echt gut, ich werde sie mal in natura anschauen (gibts bei uns im Bauhaus). Auch der Tipp mit den Kieslagern sieht super aus.

        Nur eine Frage habe ich noch. Die Fugen bleiben offen, oder?

        Viele Grüße,
        Simon

        Antworten

        1. Hi Simon,
          ja genau, die Fugen bleiben offen. Dadurch hat man auch die Chance jederzeit eine Platte auszutauschen oder Bewegungen unterhalb der Platten auszubessern.
          Was wir nicht gemacht haben, ist ein Unkrautvlies unter die Fliesen gepackt. Das Unkrautvlies stört natürlich den Abfluss von Oberflächenwasser und ich hätte nicht gedacht, dass da so schnell zwischen den Fugen etwas herauswächst. Wenn du also weniger mit Unkraut in den Fugen zu tun haben möchtest, könntest du noch überlegen ein Unkrautvlies dazwischen zu machen. Ich vermute aber, dass es dann nur etwas länger dauert bis etwas wächst. 😉

          Vielleicht noch ein Hinweis: Manche packen in die Fugen auch gröberes Steinmehl oder ähnliches. Sand versickert leider bei einem Splittbett recht schnell.
          Viele Grüße und viel Erfolg beim Verlegen! 🙂
          Benni

          Antworten

  3. Deine Terrasse macht mich schon ein wenig neidisch. Sieht sehr edel aus. Das Feinsteinzeug würde ich eventuell jetzt noch kristallisieren lassen, damit ein extra Schutz gegeben ist und es lange schön bleibt.
    Wäre meine Empfehlung. 🙂

    Antworten

    1. Hi Stefan,
      ich konnte ehrlich gesagt mit dem Begriff „kristallisieren“ nicht viel anfangen und habe mich mal schlau gemacht. Eigentlich wird das eher zur Aufbereitung bzw. Sanieren von Steinböden gemacht. Es gibt allerdings auch sehr viele Stimmen, die das Verfahren nicht mehr durchführen, da es auch gesundheitsschädlich ist.
      Wir lassen den Boden also mal so und da die Fliesen für den Outdoor-Einsatz gemacht sind, glaube ich vorerst keine weiteren Maßnahmen ergreifen zu müssen.
      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

      1. Hi, super Blog. Echt toll gemacht. Mal ne Frage. Habe recht große Terrassenplatten aus Feinsteinzeug 90×45 und habe sie zwar mit Fugenkreuzen aber ohne Lager verlegt und nun klappern einige bzw klingen hohl. Wie sind deine Erfahrungen jetzt nach 2 Jahren und wie sieht es mit dem Unkraut aus bzw. dem kippeln der Platten? Danke!

        Antworten

        1. Hi Andre,
          also bei uns kippelt noch nichts, ich habe aber ja Lager mit integrierten Fugenkreuzen verlegt, also so eine Art Teller. Wir haben vorher den Untergrund natürlich extrem gut gerüttelt und mit feinem Kies unterfüllt. Bisher super!
          In Sachen Unkraut, das lässt sich leider nie ganz verhindern, aber es kommen nur ab und zu ein paar Unkräuter zwischendurch. Die versuchen wir gleich zu entsorgen oder mit etwas Chemie nachzuhelfen. Das hält sich aber wirklich sehr in Grenzen.
          Viele Grüße,
          Benni

          Antworten

          1. Huhu, mit kies unterfüllt heißt, der kam auf die verzichtete Fläche.
            Der kies/ Splitt wird aber Lose darauf verteilt und nicht gerüttelt oder?


          2. Hi Steffen, ja genau, den feinen Splitt rüttelt man dann nicht, der wird nur verteilt und glatt abgezogen. Die Kieslager oder Platten dann direkt auf die dünne Schicht Splitt (ca. 2-4cm) und dann kann man durchaus mit dem Gummihammer noch leichte Unebenheiten ausgleichen.
            Viele Grüße,
            Benni


  4. Hallo,
    ich habe auch gerade mit Begeisterung deinen Blog gelesen. Die Terrasse und die Trittplatten im Kies sind mega toll. Genauso ähnlich hatten wir es auch vor. Die Frage nach den Terrassenplatten hattest du ja schon beantwortet. Würdest du mir auch noch verraten, von welcher Marke/ Größe die Trittplatten sind? In welchem Abstand habt ihr die verlegt und was für ein Kies habt ihr drum rum gemacht?
    Vielen Dank im Voraus und Grüße,
    Katharina

    Antworten

    1. Hallo Katharina,
      wir haben es uns mit den Trittplatten für den Weg einfach gemacht und Terrassenplatten halbiert 😉 Den Abstand haben wir auf unsere Schrittlänge angepasst…. so ca. 30cm.
      Auf dem Bild sieht man noch den Kies, der als Untergrund dient. Inzwischen haben wir die Fäche um die Platten mit Basaltsplitt gefüllt. Bilder folgen demnächst!

      Antworten

  5. Das ist bei Baublogs immer so. Man ist damit beschäftigt die Arbeiten zu erledigen und findet keine Zeit, sich mit dem Blog zu beschäftigen. Wir haben nach dem Aushub auch keine Zeit mehr für den Blog gefunden. Oft wird unterschätzt, wie aufwendig ein Blog ist.

    Antworten

  6. Hi.
    Wie sind die Platten denn bei Hitze – sehr heiß? -, bei Feuchtigkeit – rutschig & Grünspan abfällig? -, bei Frost – sehr rutschig? -. Danke

    Antworten

    1. Hi,
      also wenn die Sonne richtig drauf knallt im Sommer, dann werden die natürlich wie normaler Stein, richtig heiß. Barfuß wird also schwierig. Wenn sie aber beschattet sind, dann klappt das auch im Sommer richtig gut und wird nicht zu heiß. Grünspan ist gar kein Problem, sind super pflegeleicht und ich musste bisher nicht mal mit dem Hochdruckreiniger ran. Hab sie bisher nur mal abgespritzt und mit einem Gummiabzieher trocken gerieben. Sind nicht besonders rutschig, da sie leicht riffelig sind. Bei Frost sind sie natürlich auch rutschig, sofern Schnee oder Eis drauf ist. Aber auch das ist glaube ich bei jedem Belag ähnlich.
      Sie sind auf jeden Fall pflegeleicht und robust!
      Ich hoffe damit etwas geholfen zu haben.
      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

  7. Hallo,
    wirklich klasse die Infos die du hier zu Verfügung stellst.
    Ich interessiere mich ebenfalls für diese Art der Verlegung.
    Bei den Platten die ich ausgesucht habe, wird vom Hersteller eine Fugenbreite von 5 bis 8 mm angegeben. Deine Lager haben ja lediglich 3 mm.
    Andere Lager in der Form konnte ich bisher nicht finden.
    Ich bin also am Überlegen ob 2 mm weniger wirklich ein Problem darstellen?
    Wie war das bei dir?
    Vielen Dank und liebe Grüße

    Antworten

    1. Hi Michael,
      wir haben mit den 3mm überhaupt keine Probleme, hat sich auch nirgendwo verschoben. Es wächst auch erstaunlich wenig Unkraut dazwischen hoch, das ist vielleicht auch ein Vorteil von den schmaleren Fugen. Ich denke wenn man sie freischwimmend verlegt, also auch ohne Fugenkreuze, dann sollte die Fugenbreite größer sein, damit die Platten etwas Spiel haben und sich nicht an den Kanten stoßen. Aber bisher sind sie sehr unempfindlich und mit den Abstandshaltern funktioniert das hervorragend! 🙂
      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

  8. Hallo Benjamin,

    wir sind im Frühjahr nun auch endlich soweit und wollen unsere Terrasse mit 2cm Keramikplatten auskleiden. Bei aller Recherche komme ich auch immer wieder auf die Verlegung mit den Sanpro Splittbettlagern.

    Mir gehen dazu noch 2 Fragen im Kopf rum. Hat man durch die Teller letztendlich wirklich eine zusätzliche Aufbauhöhe von 3,5 mm (also die Platten liegen ja dadurch etwas in der Luft) die man beim Splittbett von der Höhe mit berücksichtigen muss? Und hast Du dadurch ein hohles Trittgefühl beim Laufen, weil die Platten nicht ganz auf dem Splitt aufliegen?

    Für Deine Erfahrungswerte wären wir dankbar 🙂

    Viele Grüße Kai

    Antworten

    1. Hi Kai, man klopft die Platten ja fest mit den Kieslagern zusammen. Dadurch liegen sie natürlich nicht satt im Splitt, aber ein hohles Trittgefühl habe ich auch nicht. Sie verrutschen nicht, die Kieslager sorgen für festen Halt. Die Aufbauhöhe habe ich selbst auch nicht berücksichtigt, da man sie auch gut ins Splittbett klopfen kann, ist die Höhe tatsächlich vernachlässigbar.
      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

  9. Hallo Benni,

    zunächst mal ein Kompliment für den informativen blog!

    Eine Frage zu den Kieslagern bzw. deren Stege:
    Sind diese bei einer Terrassenplattenstärke von 2cm in einer nicht verfüllten Fuge (wie Ihr sie habt) sehr sichtbar?
    Meine Platten haben ebenfalls 2cm Stärke und ich habe bedenken, dass man hier die Stege zu arg sieht…

    Grüße von der Ostalb…

    Antworten

    1. Hi Timo,
      dankeschön 🙂 – Nein, die Stege sieht man wirklich nur, wenn man in die Fuge schaut. Die Fugen sind sehr schmal und die Stege nicht so hoch wie die Platten selbst. Außerdem sind sie schwarz und passen somit hervorragend zur Fuge, die ja auch nicht gerade beleuchtet wird. 😉
      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

      1. Hi eine frage hast du die kieslager auf der abgezogen fläche erst verteilt und dann die fliesen verlegt? Oder hast du dich pro Fliese weiterbewegt?

        Antworten

        1. Hi Steffen, ich habe mich pro Fliese vorangearbeitet. Komplett verlegen klappt nicht, da müsstest du ja alles exakt abmessen, das wird nichts. Kannst pro Reihe einfach die Lager grob verteilen, dann die Fliesen mit den Lagern verlegen und dann zur nächsten Reihe übergehen.
          Grüße und viel Erfolg,
          Benni

          Antworten

  10. Hallo zusammen,
    erstmal finde ich es gut wie du deine Erfahrungen teilst.
    Ich möchte gerne in die Runde fragen, ob es von einem Hersteller Splittbettlager gibt, die einen größeren Abstand der fließen haben, ich denke an ca. 4-5 mm und am besten eine Aufbauhöhe von mindestens 1cm?
    Denn bei meinem Balkon ist es vom Aufbau her so gemacht, das unten eine Gefälledämmung verlegt ist, darauf eine EPDM-Abdichtingsfolie liegt.
    Auf der Folie kommt jetzt eine mindestens 300g-Vlies, dann ein Splittbett um das gefälle auszugleichen. Nun soll das Regenwasser zwischen den Platten versickern bzw. abfliesen ähnlich einem aufbau mit stelzböcken. Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen. Gruß

    Antworten

  11. Wirklich ein klasse Blog. Wir starten die Tage ebenfalls mit 2cm starken Keramikplatten und den Kiesbettlagern. Wie stark hast du die Platten mit den Kiesbettlagern ins Kiesbett geklopft? Und hast du das erst gemacht, wenn auf allen vier Seiten des Lagers eine Platte auflag?
    Liebe Grüße, Jürgen

    Antworten

    1. Hi Jürgen, dann viel Erfolg! – Ich habe sie nur mit dem Gummihammer zurechtgeklopft, also nicht zu stark darauf rumgehämmert. Auch erst, wenn die Reihe soweit fertig lag, damit man die Platten ein bisschen aneinander angleichen kann. Also man muss nicht alle Platten einzeln festklopfen. Wichtig ist den Untergrund gut und gleichmäßig abzuziehen, dann läuft der Rest recht schnell.
      Viele Grüße,
      Benni

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.